Kölner Akteure

Die aufrechten Fünf:

Es gibt einige Initiativen, die sich in Köln über Einzelprojekte hinaus für das gemeinschaftliche Bauen und Wohnen in sozialer Verantwortung engagieren und das Thema in Köln und Umgebung nach vorne bringen möchten.
Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, worin jeweils die Schwerpunkte und die Unterschiede der einzelnen Initiativen liegen? Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über diese Akteure geben.

  • Netzwerk gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im hdak

Das Netzwerk wurde 2009 im Haus der Architektur Köln gegründet und ist eine Vernetzungs- und Diskussionsplattform, mit einem regelmäßigen Stammtisch für Neuinteressierte, Vortrags-Veranstaltungen und Projektvorstellungen. Einmal im Jahr richtet das NW in Zusammenarbeit mit der VHS den Kölner Wohnprojektetag mit Vortragsprogramm und Infoständen aus, den über 1.000 Interessierte besuchen. Darüber hinaus adressieren wir die Kölner Politik und Verwaltung mit Informationen, Fach-Gesprächen und –Exkursionen und setzen uns für die Verbesserung der Bedingungen und die Ermöglichung von mehr gemeinschaftlichen Wohnprojekten in Köln ein.

www.hda-koeln.de und kerngruppe@baugemeinschaften.hda-koeln.de

  • Runder Tisch der Wohnprojekte

Am „Runden Tisch“ treffen sich Akteurinnen und Akteure aus bestehenden und in Planung befindlichen gemeinschaftlichen Wohnformen, um ihr Wissen zu teilen und die Wohnprojekte-Bewegung sichtbarer zu machen. Sie wollen das lebendige, weltoffene und solidarische Konzept des gemeinschaftlichen Wohnens stärker im Bewusstsein der Zivilgesellschaft und der politischen Entscheidungsträger*innen verankern, förderliche Rahmenbedingungen für eine stabile Nachhaltigkeit der Projekte erreichen und die Umsetzung weiterer Wohnprojekte in Köln voranbringen.

  • NWiA – Neues Wohnen im Alter e.V.

NWiA engagiert sich für gemeinschaftliche Wohnprojekte in Köln, in denen auch Ältere im Verbund der Generationen ein Zuhause finden. NWiA fördert Teilhabe ein Leben lang, verbindliche Nachbarschaften und lebendige Viertel als sorgende Gemeinschaften.

NWiA unterstützt Zivilgesellschaft, Wohnungswirtschaft und Kommune dabei, solche Lebensräume zu verwirklichen – mit Beratung und Konzepten, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.

www.nwia.de

  • STADTRAUM 5und4 e.V.

Zentrales Thema von STADTRAUM5und4 ist die innovative Erweiterung des Wohn-Themas zu „Mehr als Wohnen“ d.h. funktional und sozial gemischten gemeinwohlorientierten Projektformen nach genossenschaftlichen Prinzipien im größeren Maßstab. Gearbeitet wird an der Verbesserung der politischen Rahmen-Bedingungen hierfür und an der inhaltlichen Weiterentwicklung und Kommunikation der Thematik. Eine begleitend konzipierte, inhaltlich verbundene, aber rechtlich eigenständige Genossenschaft zur Projektentwicklung durch Akteure aus unserem Netzwerk befindet sich in Gründung. 

www.stadtraum5und4.org

  • Mehr-als-Wohnen-Pakt-Köln

Der „Mehr-als-Wohnen-Pakt“ ist ein offener Zusammenschluss möglichst aller aktiven (bisher > 20) zivilgesellschaftlichen Gruppen Kölns zum Thema „Gemeinwohlprojekte“ mit einem gemeinsamen Forderungskatalog (s. link) gegenüber Politik und Verwaltung, um die Einmütigkeit der Zivilgesellschaft und die Dringlichkeit in Bezug auf diese in Köln lange vernachlässigten Themen rund um die Thematik „Wohnen und Gemeinwohl“ zu verdeutlichen.

https:/www:mehr-als-wohnen-pakt-koeln

  • neu hinzu gekommen, die MitStadtZentrale (MSZ)

2022 neu hinzugekommen als neue Beratungs- und Netzwerkinstitution für Wohnprojekte: https://baugemeinschaften.hda-koeln.de/aktuelles/

Für Initiativen und Personen, die an gemeinschaftlichen Wohnprojekten interessiert sind, gibt es in Köln ab sofort einen zentralen Ansprechpartner: Die MitStadtZentrale (MSZ) unter dem Dach des Hauses der Architektur Köln. Als Kooperationspartnerin des neu geschaffenen Büros für gemeinschaftliche Wohnbauprojekte der Wohnungsbauleitstelle in der Stadt Köln wird die MSZ von der Stadt Köln finanziell gefördert.
Gemeinsames Ziel ist, die Rahmenbedingungen für gemeinschaftliche Wohnbauprojekte zu verbessern und weitere Potenziale zu erschließen. Diese Wohnformen bieten – oft in Kombination mit kulturellen oder sozialen und gewerblichen Einrichtungen – besondere Qualitäten für das Quartier und das Gemeinwohl.

Die MitStadtZentrale ist ab sofort unter info@mitstadtzentrale.de und der Rufnummer 0221-56096786 zu erreichen, eine Homepage ist im Aufbau. Das Büro für gemeinschaftliche Wohnbauprojekte ist unter wohnungsbauleitstelle@stadt-koeln.de erreichbar.