Gründung des Netzwerkes

Am 04.06.2008 fand im Haus der Architektur Köln an seinem neuen Standort im Studienhaus der VHS am Josef-Haubrich-Hof die sehr gut besuchte Veranstaltung „ Baugruppen. Chancen bürgerschaftlichen Engagements für Köln“ statt, in der über die Realisierung von Baugruppenprojekten in anderen Großstädten (u.a. München, Freiburg, Düsseldorf, Hamburg) und über die Projekte des Regionalbüros Rheinland Neues Wohnen im Alter e.V. mit ihrem Projekt Haus Mobile in Köln-Weidenpesch informiert wurde.

Nach den Vorträgen wurde sehr engagiert über die Möglichkeit diskutiert, die Beteiligung von Baugemeinschaften an Kölner Wohnungsbauprojekten zu unterstützen. Für Baugruppen ergeben sich in Vergabeverfahren für städtische Grundstücke, in denen kurzfristig über Ausschreibungen Investoren gesucht werden, große Hürden für eine Beteiligung, denn Baugruppen müssen sich zunächst auf ihr Konzept einigen, ihre Finanzierung sichern und die Grundzüge ihrer Planung klären, bevor sie ein entsprechendes Grundstück von der Stadt kaufen können.

Besonderes Interesse finden bei Baugruppen die Wohnungsbauprojekte für die Flächen der ehemaligen Kinderheime in Sülz und der Clouthwerke in Nippes; für beide Grundstücke, die im Besitz der Stadt sind, hat der Stadtentwicklungsausschuss die Beteiligung von Baugruppen bereits beschlossen. In der Veranstaltung des hdak wurde deutlich, dass für diese Projekte und darüber hinaus großes Beteiligungsinteresse besteht,
Am Ende der mit  über 80 Teilnehmern sehr gut besuchten Veranstaltung gründete sich spontan das „Netzwerk Baugemeinschaften für Köln im Haus der Architektur Köln“ mit dem Ziel, eine Plattform für den Informations-austausch und fachliche Unterstützung für Baugruppenprojekte in Köln zu bilden.

Das Netzwerk wird von Regina Stottrop, Stadtplanerin und Mitglied des Vorstands des Hauses der Architektur Köln koordiniert.