Aktuelles

Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Düsseldorf-Gerresheim sucht noch Mitbewohner*innen Ü50

Ein gemeinschaftliches Wohnprojekt in Düsseldorf-Gerresheim, das Wohnen und Zusammenleben in einer bunten Mischung von Menschen jeden Alters realisieren möchte sucht noch Mitbewohner*innen. Ursprünglich aus dem Verein „Wohnen mit Kindern e.V.“ hervorgegangen, besteht unsere Gruppe zurzeit bereits aus 17 Parteien und wünscht sich noch mehr Menschen im Alter über 50.

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Mehr-als-Wohnen-Pakt von insgesamt 22 Initiativen unterzeichnet

Am 14. Januar 2020 war es endlich so weit:
Die Erstunterzeichner:innen des Mehr-als-Wohnen-Pakts trafen sich in der Alten Feuerwache und gaben den Startschuss zum gemeinsamen Einsatz für mehr Gemeinwohl-Orientierung beim Thema Wohnen in Köln.

Die Architektin Almut Skriver vom Netzwerk und Sascha Gajewski von Stadtraum 5und4 e.V. haben ein gemeinsames Papier erarbeitet, das von 22 Kölner Inititativen, Vereinen, Baugemeinschaften und Einzelpersonen unterzeichnet wurde.

Das Positionspapier stellt ein Plädoyer für eine neue „Gemeinwohlorientierung des Kölner Immobilienmarktes und Förderung von innovativen Wohn-, Gewerbe- und Kulturprojekten“ dar.

Pressemitteilung vom 11.2.2020  200211 PM_Mehr-als-Wohnen-Pakt Koeln und Berichterstattung im KStA  vom 12.2.2020.

Unser 7. Wohnprojektetag am 21 März 2020 steht in diesem Jahr ebenfalls unter dem Thema „Mehr als Wohnen“. Gemeinsam setzen sich die Teilnehmer:innen dafür ein, die Forderungen in die Kommunalpolitik zu tragen und mögliche Alternativen sichtbar zu machen. Zudem besteht beim Wohnprojektetag die Möglichkeit, viele der Erstunterzeichner:innen des Mehr-als-Wohnen-Pakts persönlich zu sprechen.

Das gesamte Programm des 7. Wohnprojektetags 2020 gibt es hier zum Download:  

7. Wohnprojektetag 2020

Eine weitere Chance, das Thema „Mehr als Wohnen“ an die Öffentlichkeit zu bringen bietet in diesem Jahr die Oberbürgermeister:innen-Wahl. Gemeinsam können wir das Thema auf die politische Agenda bringen.

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Was können Baugemeinschaften zu einer aktiven Nachbarschaft beitragen?

Dieser Frage ist das Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen zusammen mit den Baugemeinschaften auf dem Clouthgelände in Nippes nachgegangen. Anlass hierfür ist die Nachricht, dass die Stadt Köln eine zentrale Koordinierungs- und Beratungsstelle für Baugemeinschaften plant. Herausgekommen ist eine umfangreiche Sammlung von Aktivitäten und Initiativen, die inzwischen auch über die Baugruppen hinaus auf die neue Nachbarschaft ausstrahlen und eine gemeinsame Identität stiften wollen.     Pdf zum Download: 191108-aktive-Nachbarschaft-auf-Clouth.pdf (90 Downloads)

Nachbarschaftstreffen auf dem Clouth-Gelände

Nachbarschaftstreffen auf dem Clouth-Gelände

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Fachveranstaltung zu Erbbaurechten in der Wohnungs- und Bodenpolitik

Die Fachveranstaltung „Mehr bezahlbares Wohnen und Bauen – Erbbaurechte in der Wohnungs- und Bodenpolitik“ fand am 12. Februar 2020 im KOMED in Köln statt. Hier wurden Ergebnisse aus der Kommission „Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik“ (Baulandkommission) und dem Fachdialog Erbbaurecht vorgestellt und Wege für die Anwendung von Erbbaurechten in der Praxis diskutiert. Die Beiträge der Referent:innen sind unter diesem Link verfügbar. Die Ergebnisdokumentation zum ExWoSt-Projekt Fachdialog Erbbaurecht als neue Publikation der Wohnraumoffensive ist hier abrufbar. Eine gedruckte Fassung der Dokumentation ist auf Anfrage erhältlich.

Mehr zum Thema Konzeptvergabe findet sich im Abschlussbericht von Robert Temel zur Forschung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

In einem Leitfaden zur Vergabe städtischer Grundstücke nach Konzeptqualität werden neben einer ausführlichen Anleitung zur Konzeptvergabe, mehrere hessische Projektbeispiele vorgestellt. Gleichzeitig thematisiert dieser Leitfaden rechtliche Rahmenbedingungen wie das Hessische Kommunalrecht, das Europäische Beihilfenrecht oder das Vergaberecht und gibt viele Hilfestellungen zur Durchführung einer Konzeptvergabe. (Zum Leitfaden)

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Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen begrüßt städtische Initiative für Beratungsstelle

Wir begrüßen das Engagement der Stadt Köln für Baugemeinschaften und die Schaffung einer Beratungsstelle, die zukünftig als zentrale Koordinierungs- und Beratungsstelle für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen Anlaufstelle für alle Interessierten werden soll.
 
Seit Jahren engagieren sich eine Reihe von Bürger*nnen ehrenamtlich für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen in Köln. Wir signalisieren unsere Bereitschaft, in die Diskussion mit Politik und Verwaltung konstruktiv unsere Erfahrungen, Kontakte und Sichtweisen einzubringen.
 
Wir freuen uns auf neue Impulse und innovative Wohnkonzepte für den engen Wohnungsmarkt in Köln und hoffen, dass zukünftig mehr Menschen wieder bezahlbare, energetisch zeitgemäße und altersgerechte Wohnungen finden können und mit ihrem gemeinschaftlichen Engagement die Stadtgesellschaft beleben.
 
Dazu erarbeiten wir derzeit eine Übersicht zu den vielfältigen Initiativen, die sich in den letzten zwei Jahren aus dem Umfeld der Baugemeinschaften für das Clouth-Quartier und darüber hinaus entwickelt haben. Diese Übersicht werden wir ab September allen zur Verfügung stellen.

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Deutschlandfunk zum Thema „Problem Wohnen“

Der Deutschlandfunk widmete eine Sendung der Reihe Lebenszeit dem Thema „Problem Wohnen – Welche Lösung haben Sie?“. Hierzu war die Baugruppe Kautschukstraße in der Woge Köln eG. als genossenschaftliche Baugruppe zum Interview angefragt.
 

Nachzuhören ist die ganze Sendung auf der Webseite des DLF oder direkt hier: https://www.deutschlandfunk.de/problem-wohnen-welche-loesung-haben-sie.1176.de.html?dram:article_id=454153 ________________________________________________________________________

 

Die Wunschnachbarn bei Planet Wissen

Jana Spille von den Wunschnachbarn auf dem Clouth-Gelände in Köln Nippes konnte am 29. März 2019 als Studiogast in der Sendung Planet Wissen – Wohnen in der Stadt ausführlich über gemeinschaftliches Bauen und Wohnen informieren.
 
Die Sendung gibt es in der ARD Mediathek und hier:

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Foto: Genossenschaft Amaryllis eG. in  Bonn Beuel

Bürgerantrag zum Wohnpark II in Bonn/Vilip-Müldorf

Vertreter des Netzwerkes Gemeinschaftlicher Wohnprojekte in Bonn haben einen Bürgerantrag formuliert, der im Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda beraten werden soll. Die nächste Sitzung findet am Donnerstag, 23.01.2019, um 18 Uhr, Ratssaal, Bonner Stadthaus, statt. 

Link zum Download: 190895_Bürgerantrag_Gemeinsch_Wohnprojekte.pdf (47 Downloads)

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Konzeptvergabe

Beitrag zum Thema „Vergabe öffentlicher Grundstücke“

In der Zeitschrift »Quartier, Fachmagazin für urbanen Wohnungsbau« erschien der Artikel »Offene Konzeptvergabe in der Stadtentwicklung« von Thomas Gauggel und Matthias Gütschow. Im Artikel erörtern die Autoren die Vorteile und das Vorgehen bei der offenen Konzeptvergabe von kommunalen Grundstücken kenntnisreich und mit guten Argumenten.  Zum Artikel

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2 freie Wohnungen ab 1. Februar 2020 bei „Lebensräume in Balance“:

Mehrgenerationen-Wohnhaus im Waldbadviertel in Köln-Ostheim
WE 2 – freifinanziert – 59,41m², Erdgeschoss
WE 13 – freifinanziert – 46,48m², 1. OG
weitere Infos auf der Webseite:  www.lebensraeume-in-balance.de

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Nachlese zum 6. Wohnprojektetag 2019

Rieseninteresse am gemeinschaftlichen Bauen und Wohnen in Köln

Text: Peter Heinzke  |  Fotos: Rody Almahmoud: Rody Almahmoud

Großartig – der Zulauf zum Wohnprojektetag am 9.März mit 1000 Menschen und 30 Aussteller-Gruppen, organisiert vom Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, hat sich in diesem Jahr noch einmal deutlich gesteigert. Mehr Menschen als je zuvor waren in das FORUM Volkshochschule gekommen und zeigten damit, wie wichtig das Thema des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens für Köln ist.

Bettina Noesser vom Veranstalter-Netzwerk und der Genossenschaftsinitiative „Stadtraum 5und4 begrüßte die Gäste stellvertretend für alle Engagierten für das gemeinschaftliche Wohnen: dieses ist von zunehmender gesellschaftlicher Relevanz als Antwort auf aktuelle Fragen nach dem guten, d.h. auch verantwortlichen – Leben, erkennbar an dem vielfältigen Aussteller-Angebot des Wohnprojektetages inklusive Lösungsansätzen für gesellschaftlich drängende Problemstellungen.

Nach einer Vorstellungsrunde der Organisatoren, der Kerngruppe des Netzwerkes, sprach die Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein Grußwort:Sie betonte, wie wichtig eine dynamische Baupolitik für Köln in den nächsten Jahren ist und lobte das bürgerschaftliche Engagement der Wohn- und Baugruppen. Sie möchte sich dafür einsetzen, auch in Köln endlich eine Leitstelle („Agentur“) für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen einzurichten, wie es in anderen Großstädten schon länger erfolgreich praktiziert wird.

Der Ausstellermarktplatz platzte in diesem Jahr aus allen Nähten – manche Infostände konnten nicht mehr angenommen werden. Erstmalig tauchte u.a. eine kleine Gruppe auf, die sich als Baugemeinschaft für den Deutzer Hafen formiert. Schon vor Beginn der Veranstaltung um 11h herrschte überall ein dichtes Treiben und ein bis 17h nicht endendes Stimmengewirr, Information, Inspiration, Austausch und Aufbruch überall.

Beim gleichzeitigen Vortragsprogramm im benachbarten Gebäude der Volkshochschule wurden bei der „Kölner Nabelschau“ die Bandbreite der bestehenden und planenden Gruppen gemeinschaftlichen Wohnens deutlich, wobei die Frage der Rechtsform ausführllich thematisiert wurde.

Frau Seitz von der GAG (Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft AG, Köln) stellte übersichtlich die bestehenden 10 Kölner Mehrgenerationenwohnprojekte / Gemeinschaftlichen Wohnprojekte der GAG vor und ließ erkennen, das weitere Vorhaben geplant werden können.

Herr Röhrig, Geschäftsführer der  Modernen Stadt“ (Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH und der Stadt Köln) bewertete die Ansiedlung der Baugemeinschaften auf dem Clouth-Gelände als Erfolg. Für die Zukunft sieht er ebenfalls Perspektiven für das gem. Wohnen und Bauen im Deutzer Hafen (und evtl. auch anderswo?). Die vorgesehene dichtere und höhere Bebauung wird dabei neue Antworten erfordern.

Es gibt also viel zu tun – bleiben wir weiter aktiv, enger vernetzt und schauen voraus

zum 7. Kölner Wohnprojektetag am 21.März 2020 !

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Ausschreibung von Grundstücken im Sürther Feld in Erbpacht

(Feldallee, Baufelder 5 und 7)

Hinweis auf eine öffentliche Ausschreibung der Stadt Köln:
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/grundstueck-immobilien/vermarktung-unbebauter-grundstuecke/suerther-feldallee
Ein Exposé steht auf der Ausschreibungs-Webseite zum Download zur Verfügung.

Die Ausschreibung ist ausgerichtet auf Genossenschaften und Bestandshalter und läuft noch bis zum 28.11.2019. Für Rückfragen zur Ausschreibung steht Frau Breick vom Liegenschaftsamt gerne zur Verfügung: 0221 / 221-23257; Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln

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Ausschreibung der RheinEnergieStiftungen

Die drei RheinEnergieStiftungen (www.rheinenergiestiftung.de) wollen mit ihrer Initiative„Gemeinsam im Quartier“ ein Modellprojekt fördern, das neue Wege in der Umsetzung von sozio-kultureller und sozialer Arbeit im Quartier gehen will. Im Spannungsfeld zwischen bestehenden Konzepten der Gemeinwesenarbeit und den aktuellen Bestrebungen der Stadt Köln, das sozialräumliche Arbeiten flächendeckend in den Blick zu nehmen, soll die praktische Erprobung neuer Ideen und Impulse in einem Quartier ermöglicht werden. Die Projektidee muss die Förderschwerpunkte der drei RheinEnergieStiftungen und ihre Zielgruppen berücksichtigen.

Gemeinnützige Organisationen sind aufgerufen, im Rahmen eines Ideenwettbewerbs bis zum 31. August 2019 Förderanträge zu diesem Thema an die RheinEnergieStiftungen zu richten.

Wir fördern ein Projekt, welches

  • methodisch neue Wege in der Quartiersarbeit geht bzw. in einem Gebiet diese Methodik erstmalig umsetzt
  • die Förderschwerpunkte aller drei RheinEnergieStiftungen aufgreift
  • nach der Methodik der Gemeinwesenarbeit die Bewohner/-innen in einem Quartier aktiviert und maßgeblich an der Planung und Umsetzung der Vorhaben in ihrem Umfeld beteiligt
  • innerhalb von drei bis vier Jahren eine realistische Perspektive zur nachhaltigen Wirkung darstellen kann

Weitere Informationen unter: https://www.rheinenergiestiftung.de/de/gemeinsamimquartier.php

Zur Klärung offener Fragen laden die RheinEnergieStiftungen alle Interessenten zu einer Informationsveranstaltung ein. Die Veranstaltung findet am 09.04.2019 (Beginn: 10 Uhr) im Gebäude der RheinEnergie AG (Parkgürtel 24, 50823 Köln) statt. Um Anmeldung bis zum 05. April unter info@rheinenergiestiftung.de wird gebeten.

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Newsletter wbb wohnprojekte

Mit dem Newsletter wbb wohnprojekte informiert WohnBund-Beratung NRW über aktuelle Termine, Neuigkeiten und Angebote zu Wohnprojekten.

https://www.wbb-nrw.de/

Newsletter abonnieren unter: http://www.phplist.wbb-nrw.de

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Nachbarschaftlich Wohnen – Webinar von NaWoDo

Der Kontakt zur Genossenschaft  „Nachbarschaftlich Wohnen Dormagen“ kam auf dem Wohnprojektetag 2018 im VHS Forum zustande.

Auf ihrer Webseite finden sich zahlreiche Infos und Links zu weiteren Projekten in der Nähe: http://www.nawodo.de/home/projekte/

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Konzeptvergabe für ein Baufeld für Baugruppen im Sürther Feld begonnen!

Darauf haben viele gewartet:

Der Rat der Stadt Köln hat in der Ratssitzung vom 22.09.2016 beschlossen, dass und unter welchen Voraussetzungen zukünftig städtische Grundstücke auf Grund eines Konzeptes vergeben werden. Danach bekommt nicht mehr der höchste gebotene Preis den Zuschlag! Auch Projekte, die ein gemeinschaftliches Bauen und Wohnen anstreben, können dabei zum Zuge kommen.  

Nun erfolgt auf Basis dieses Ratsbeschlusses die Vergabe für ein Grundstück in Köln Sürth. Die Bewerbungsphase hat begonnen. Alle näheren Informationen sind hier zu finden:

http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/grundstueck-immobilien/verkauf-unbebauter-grundstuecke/suerther-feld-bauabschnitt-3-baufeld-5-baugruppen

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Wir als Netzwerk können mit Fug und Recht behaupten, dass wir sowohl bei der Vorbereitung des Ratsbeschlusses, als auch bei der Ausarbeitung dieser Konzeptvergabe durch das Einbringen von erfahrungsbegründetem Wissen und durch stetiges Nachhaken erfolgreich Einfluss genommen haben, dass und wie gemeinschaftliche Bauprojekte Berücksichtigung finden.

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Geht doch!

Für erste Fragen zur Selbstorganisation von Baugruppen bieten wir gerne Unterstützung an.  Kontakt: baugemeinschaften@hda-koeln.de

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Projekt sucht Projekt!                       

Baugemeinschaften für partizipatives Forschungsprojekt gesucht 

Das Institut für Partizipatives Gestalten (IPG) führt im Auftrag der vhw Berlin ein Forschungsprojekt zum Thema „Baugemeinschaften als Impulsgeber für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ durch.   Es will herausfinden, ob und auf welche Weise Baugemeinschaften zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen, die soziale, partizipative und ökologische Aspekte berücksichtigt. 

Dafür sucht das IPG Baugemeinschaften und Projekte, die als Genossenschaft, Verein, Eigentümer*innengemeinschaft, Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder als GmbH organisiert sind und bereits ein Gebäude besitzen. Durch eine Befragung im Frühjahr 2018 will das IPG die Erfahrung vieler Akteur*innen zusammenführen.

Weitere Informationen unter: http://www.partizipativ-gestalten.de/baugemeinschaften-als-impulsgeber-fuer-eine-nachhaltige-stadtentwicklung/

Anmeldung unter: m.hamann@partizipativ-gestalten.de

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STADTGESTALTEN – Ein Projekt zur Entwicklung einer Mustersprache zu Baugemeinschaften

Welche Impulse geben Baugemeinschaften für eine nachhaltige Stadtentwicklung? 

Ergebnisse und Blog der Studie des vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.

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Veranstaltung am 25.08.2016 - STADTraum54. Foto: Sascha Gajewski

Veranstaltung am 25.08.2016 – STADTraum54. Foto: Sascha Gajewski

Die Genossenschaftsinitiative STADTraum54 ist gestartet

Die Genossenschaftsinitiative STADTraum54 startete am 25.08.2016 mit viel Schwung und Unterstützung
Die Vision eines „Schöner Wohnen – für Alle“ entwickelt Kontur

Mehr als 60 Interessierte trafen am Donnerstag den 25. August 2016 trotz der brütenden Hitze zum Themenabend des „Netzwerkes für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen“ im hdak-Kubus ein um zu erfahren, welche Grundideen und Ansätze das offene Netzwerk bisher entwickelt hat, aber auch um die nächsten Schritte mit Ihren Ideen und Rückmeldungen zu bereichern.

Im Geiste eines partizipativen Entwicklungsansatzes wurden wichtige Merkmale einer solchen Wohn-Genossenschaft beschrieben bzw. die Aufmerksamkeit für die Möglichkeiten und Grenzen eines solchen Vorhabens geschärft. Alles mit dem Blick darauf, in den nächsten Etappen attraktive aber auch realistische Konzepte zu entwickeln, die später als Blaupause für weitere dienen können.

Eines wurde schnell deutlich: Die wesentlichen Grundsätze, mit denen STADTraum54 die Wohnkultur in Köln nachhaltig gestalten will, finden breite Zustimmung und entsprechend knapp fiel hierzu die Diskussion aus.

In drei Arbeitsgruppen wurden die Fragen rund um ein solches Projekt aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und quasi bei Sonnenuntergang (siehe Foto) miteinander geteilt. Es wurde deutlich, was der Mehrwert des genossenschaftlichen Ansatzes ist und warum, im Unterschied zu Wohnprojekten, nicht um eine feste Gruppe, die sich bis zur Fertigstellung auch wieder verändert haben kann, herum geplant werden soll. Im Sinne der angestrebten Vielfalt sollen aber sehr wohl die Konzepte, die andere Initiativen bereits entwickelt haben, einfließen.

Der Entwicklungsansatz der STADTraum54 basiert auf Erfahrungen anderer Projekte und es gibt schöne Beispiele, die zeigen, wie spannend die Reise eines solchen Partizipationsprozesses ist – ganz unabhängig davon, ob man gleich im ersten Projekt einer zukünftigen Dachgenossenschaft unterkommt. In diesem Sinne soll nicht nur weitergemacht werden, sondern sich auch die Basis der Teilnehmer vergrößern. Der Anspruch der Durchmischung, im sozialen, wie im Sinne der Altersgruppen sollte möglichst schon in der Planung stattfinden, so dass es insbesondere wünschenswert wäre, dass sich noch mehr jüngere Menschen an diesem Prozess beteiligten, damit weniger „für“ und mehr „mit“ ihnen geplant werden kann.

In einem Vertiefungsworkshop, für den gegen Ende des Jahres noch ein Termin gesucht wird, sollen die hier andiskutierten Fragen vertieft werden und in einem Konzept münden, das sowohl potentiellen GenossInnen Orientierung gibt, als auch eine, auf eine zügige Realisierung ausgerichtete, Diskussion mit der Politik ermöglicht. Jedenfalls hat der absolut überwiegende Teil der Teilnehmer sein Wiederkommen bereits angekündigt.
Wer diesen Termin verpasst hat, der hat am 21.09.2016 um 19:00 Uhr erneut die Gelegenheit, mit den Initiatoren ins Gespräch zu kommen, die dann einen Gesprächsabend sowohl für Neue, wie auch Teilnehmer, die einfach noch weiteren Informationsbedarf haben, anbieten.

Sascha Gajewski – Für die Genossenschaftsinititative STADTraum54
Wer direkt mit der Initiative in Kontakt treten möchte, erreicht uns per E-Mail unter stadtraum54@gmx.de