Neuigkeiten

MitStadtZentrale gegründet – Neue Beratungs- und Netzwerkinstitution für Wohnprojekte in Köln
Für Initiativen und Personen, die an gemeinschaftlichen Wohnprojekten interessiert sind, gibt es in Köln ab sofort einen zentralen Ansprechpartner: Die MitStadtZentrale (MSZ) unter dem Dach des Hauses der Architektur Köln. Als Kooperationspartnerin des neu geschaffenen Büros für gemeinschaftliche Wohnbauprojekte der Wohnungsbauleitstelle in der Stadt Köln wird die MSZ von der Stadt Köln finanziell gefördert.

Almut Skriver, MSZ | Julia Klehr, WBL | Sabine Kollasinski, WBL | Sascha Gajewksi, MSZ

Die MitStadtZentrale ist ab sofort unter info@mitstadtzentrale.de und der Rufnummer 0221-56096786 zu erreichen, eine Homepage ist im Aufbau. Das Büro für gemeinschaftliche Wohnbauprojekte ist unter wohnungsbauleitstelle@stadt-koeln.de erreichbar.


Einen Eindruck des Wohnprojektetags 2021 gibt es hier .


Ganz neu ist diese Karte mit Kölner Wohnprojekten, die unser Mitglied Jürgen Schramm zusammengestellt und interaktiv in die „open street map“ eingefügt hat. Karte


Wie gelingt das Zusammenleben in einem Wohnprojekt, welche Voraussetzungen können dabei helfen?Organisationsmodelle in Wohnprojekten

Die Wienerin Johanna Leutgöb hat in ihrer Masterarbeit an der Sigmund Freud Universität Wien untersucht, welche Kriterien eine Baugruppe bzw. ein Wohnprojekt erfüllen sollte, um ein größtmögliches Wohlbefinden bei ihren Mitgliedern bzw. Bewohner*innen zu generieren. Johanna Leutgöb stellt uns freundlicherweise ihre Arbeit zur Verfügung, wofür wir uns herzlich bedanken:

https://leutgoeb.com/wp-content/uploads/2021/01/2020_MT_leutgoeb-wohnprojekte-langfassung.pdf

Zum Einstieg in das Thema gibt dieses Video erste Einblicke:

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Breite Unterstützung für unsere Forderung nach einem Budget für eine externe Koordinierungsstelle für das gemeinschaftliche Bauen und Wohnen in Köln

Wir freuen uns, dass die Initiativen und Netzwerke für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen aus Berlin, München, Frankfurt/Main und Wien unsere Forderung nach einem Budget für eine externe Koordinierungsstelle für das gemeinschaftliche Bauen und Wohnen unterstützen – denn, um das gemeinschaftliche Bauen und Wohnen in Köln voranzubringen, braucht es über die geplanten Verwaltungsstellen hinaus in der Zivilgesellschaft verankerte Strukturen, die mit einem Budget für ihre Arbeit ausgestattet werden.


Die Wohnungsbauleitstelle der Stadt Köln vermittelt den Kontakt zwischen Baugruppen und bauwilligen Investoren, die noch auf der Suche nach einer Nutzergruppe für ein gemeinschaftliches Mietwohnprojekt sind.

Ansprechpartnerin: Sabine Kollasinski, Dezernat für Planen und Bauen, VI/3 Wohnungsbauleitstelle, Büro für gemeinschaftliche Wohnbauprojekte | Willy-Brandt-Platz 2 | 50679 Köln | Telefon: 0221/221-32552 | E-Mail: sabine.kollasinski@stadt-koeln.de


Mehr-als-Wohnen-Pakt von insgesamt 22 Initiativen unterzeichnet    

Am 14. Januar 2020 war es endlich so weit:
Die Erstunterzeichner:innen des Mehr-als-Wohnen-Pakts trafen sich in der Alten Feuerwache und gaben den Startschuss zum gemeinsamen Einsatz für mehr Gemeinwohl-Orientierung beim Thema Wohnen in Köln.

Die Architektin Almut Skriver vom Netzwerk und Sascha Gajewski von Stadtraum 5und4 e.V. haben ein gemeinsames Papier erarbeitet, das von 22 Kölner Inititativen, Vereinen, Baugemeinschaften und Einzelpersonen unterzeichnet wurde.

Das Positionspapier stellt ein Plädoyer für eine neue „Gemeinwohlorientierung des Kölner Immobilienmarktes und Förderung von innovativen Wohn-, Gewerbe- und Kulturprojekten“ dar.

Pressemitteilung vom 11.2.2020  200211 PM_Mehr-als-Wohnen-Pakt Koeln und Berichterstattung im KStA  vom 12.2.2020.


Was können Baugemeinschaften zu einer aktiven Nachbarschaft beitragen?

Dieser Frage ist das Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen zusammen mit den Baugemeinschaften auf dem Clouthgelände in Nippes nachgegangen. Anlass hierfür ist die Nachricht, dass die Stadt Köln eine zentrale Koordinierungs- und Beratungsstelle für Baugemeinschaften plant. Herausgekommen ist eine umfangreiche Sammlung von Aktivitäten und Initiativen, die inzwischen auch über die Baugruppen hinaus auf die neue Nachbarschaft ausstrahlen und eine gemeinsame Identität stiften wollen.     Pdf zum Download: 191108-aktive-Nachbarschaft-auf-Clouth.pdf (191 Downloads)

Nachbarschaftstreffen auf dem Clouth-Gelände

Nachbarschaftstreffen auf dem Clouth-Gelände

 


Mehr zum Thema Konzeptvergabe findet sich im Abschlussbericht von Robert Temel zur Forschung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

In einem Leitfaden zur Vergabe städtischer Grundstücke nach Konzeptqualität werden neben einer ausführlichen Anleitung zur Konzeptvergabe, mehrere hessische Projektbeispiele vorgestellt. Gleichzeitig thematisiert dieser Leitfaden rechtliche Rahmenbedingungen wie das Hessische Kommunalrecht, das Europäische Beihilfenrecht oder das Vergaberecht und gibt viele Hilfestellungen zur Durchführung einer Konzeptvergabe. (Zum Leitfaden)