5. Kölner Wohnprojektetag: Mischen possible!

5. Kölner Wohnprojektetag: Mischen possible!

Mit gemeinschaftlichem Bauen und Wohnen Stadtgesellschaft verändern.

Wenn Sie immer schon einmal praxisnah mehr über gemeinschaftliches Bauen und Wohnen in Köln erfahren wollten, dann könnte das Ihr Tag sein!

Das Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Haus der Architektur Köln (hdak) bringt seit 9 Jahren Baugruppeninteressierte, Wohnprojekte- und Genossenschaftsgründer sowie alle dem gemeinschaftlichen Leben zugeneigten Menschen zusammen, um diesem Thema mehr Schub zu verleihen.

In diesem Jahr laden wir zum 5. Wohnprojektetag ein. Es stellen sich verschiedene Wohnprojekte, die bereits gemeinsam wohnen oder dies planen und noch Mitglieder suchen, mit Infoständen vor. Auch Fachleute, die Unterstützung für Wohnprojekte anbieten, werden vertreten sein.

Ein Begleitprogramm vertieft die Themen und bereichert sie durch Ideen von dort wo schon größere und andere Dinge möglich wurden.

„Mischen possible“ – ist das Motto des diesjährigen Begleitprogramms. Im vorigen Jahr haben wir mit „Größe wagen“ ein Signal für mehr Selbstbewusstsein und überzeugende Synergieeffekte gesetzt, 2018 wollen wir einen der zentralen Aspekte vertiefen: die „richtige“ Mischung.

Ziel soll sein, die Chancen zu erkennen, die gemeinschaftliches Bauen und Wohnen ermöglicht, wenn eine gute Mischung geplant und verwirklicht wird. Eine Mischung in der Typologie der Bauformen, von Wohnen, Arbeiten und Gewerbe, von frei finanzierten, öffentlich geförderten Mietwohnungen und Eigentum, altersgemischt und für alle Lebensformen.

Wir haben dazu im Begleitprogramm ab 12:15 Uhr im VHS-Studienhaus (direkt nebenan) Vor-Denker und Vor-Macher aus Berlin, München und Tübingen eingeladen, uns neue Impulse für Köln zu geben!

Grußwort und Eröffnungsstatement

11:30 Uhr | Brigitte Scholz, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln

Begleitprogramm (Download)

Vorträge im Glashaus des VHS-Studienhauses

12:15 Uhr | Natalie Schaller: Wohnprojekte machen Quartier! Konsortiale Quartiersentwicklung am Beispiel des Prinz-Eugen-Parks in München 

Die Landeshauptstadt München schreibt auf städtischen Entwicklungsflächen Grundstücke für unterschiedliche Einkommens- und Zielgruppen, Akteure, Wohn- und Eigentumsformen aus. 40% der Grundstücke werden an Baugemeinschaften und -genossenschaften vergeben. Am Prinz-Eugen-Park, einem Areal von 30 ha Größe und 1.800 zu realisierenden Wohneinheiten, haben sich alle 21 Bauherren zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um gemeinsam mit der Stadt und zukünftigen Bewohnern die soziale Infrastruktur des Quartier zu entwickeln. Das Referat wird Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Konsortiums und der Rolle der Wohnprojekte für diese Kooperation geben sowie die Potenziale für zukünftige kooperative Quartiersentwicklungen aufzeigen.

Natalie Schaller, Architektin und Geschäftsführerin der „stattbau münchen GmbH“, welche im Auftrag der Stadt die „mitbauzentrale münchen – Beratungsstelle für gemeinschaftsorientiertes Wohnen“ betreibt und die soziale Quartiersentwicklung für das Konsortium Prinz-Eugen-Park koordiniert.

13:30 Uhr | Matthias Gütschow: Beispiele aus dem Süden – schon gemischt

Die Stadt Tübingen begann bereits vor mehr als 25 Jahren, aus ehemaligen Kasernengeländen lebendige, gemischt genutzte Stadtquartiere zu entwickeln. Dazu setzte sie Grundstücksvergabeverfahren zum Festpreis ein. Allein das Bebauungskonzept, vor allem inhaltlich, ist ausschlaggebend für den Zuschlag. Baugemeinschaftsprojekte haben vielfältige Konzepte entwickelt und umgesetzt. Insbesondere Mischnutzungen, im Bereich der sozialen Integration aber auch mit gewerblichen Einheiten, sind dabei sehr wichtige Bestandteile. Die Vergabeverfahren wurden kontinuierlich weiter entwickelt und auch von anderen Kommunen modifiziert aufgenommen.

Matthias Gütschow, Architekt, realisiert seit fast 20 Jahren Baugemeinschaftsprojekte in Tübinger Quartieren. Inzwischen berät er Kommunen bei Etablierung von Baugemeinschaften und der Umsetzung von Konzeptvergaben.

14:45 Uhr | Ulf Heitmann: Mieter machen Stadt

Im Januar 2000 wurde die „Bremer Höhe eG“ als Ergebnis der erfolgreichen, massiven Gegenwehr von MieterInnen, gegen den Verkauf einer städtischen Wohnanlage mit 520 Wohneinheiten an einen Investor gegründet. Vom Prenzlauer Berg ausgehend, fand sie ab 2003 die Kraft zur Integration weiterer Wohnanlagen und Einzelhäuser, aber auch einer Wagenburg, eines Jugend- und Kulturzentrums, eines Bürohauses und eines Dorfes in Brandenburg. Vom Leben der 700 Mitglieder mit vielfältiger ethnischer Herkunft und aus allen sozialen Schichten gibt es viel zu berichten.

Ulf Heitmann, Vorstand der Genossenschaft Bremer Höhe eG, Berlin.

Samstag, 10.03.2018, 11:00 – 17:00 Uhr | Forum Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln, ÖPNV: Neumarkt | Veranstalter: Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Haus der Architektur Köln in Zusammenarbeit mit der VHS Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

und hier nochmal die Liste der teilnehmenden Projekte und sonstigen Stände! (Teilnehmerliste Wohnprojektetag 2018 in Köln)

Wohnprojekte-Stammtisch am 28.01.2016

Gemeinschaftliche Wohnformen in Köln stehen im Mittelpunkt des selbstorganisierten Netzwerkes für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen: Baugruppen, Baugemeinschaften, Mehrgenerationenwohnen, Genossenschaften, Co-Housing.
Aus dem Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen heraus hat sich ein Wohnprojekte-Stammtisch gegründet, der sich regelmässig trifft, i.d.R. am ersten Donnerstag im Monat. Im informellen Rahmen können hier Ideen, Informationen und Erfahrungen über Wohnprojekte ausgetauscht werden und vielleicht ergibt es sich, daß mann/frau hier auch Menschen für die Realisierung eines gemeinsamen Wohnprojektes kennenlernt.

Donnerstag, 28.01.2016, 19:00 Uhr | Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Veranstalter: Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Haus der Architektur Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Wohnprojekte-Stammtisch am 03.12.2015

Gemeinschaftliche Wohnformen in Köln stehen im Mittelpunkt des selbstorganisierten Netzwerkes für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen: Baugruppen, Baugemeinschaften, Mehrgenerationenwohnen, Genossenschaften, Co-Housing.
Aus dem Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen heraus hat sich ein Wohnprojekte-Stammtisch gegründet, der sich regelmässig trifft, i.d.R. am ersten Donnerstag im Monat. Im informellen Rahmen können hier Ideen, Informationen und Erfahrungen über Wohnprojekte ausgetauscht werden und vielleicht ergibt es sich, daß mann/frau hier auch Menschen für die Realisierung eines gemeinsamen Wohnprojektes kennenlernt.

Donnerstag, 03.12.2015, 19:00 Uhr | Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Veranstalter: Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Haus der Architektur Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

https://www.facebook.com/events/856031487806283/

Wohnprojekte-Stammtisch am 02.07.2015

Gemeinschaftliche Wohnformen in Köln stehen im Mittelpunkt des selbstorganisierten Netzwerkes für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen: Baugruppen, Baugemeinschaften, Mehrgenerationenwohnen, Genossenschaften, Co-Housing

Aus dem Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen heraus hat sich ein Stammtisch gegründet, der sich regelmässig trifft. Im informellen gemütlichen Rahmen können hier Ideen, Informationen und Erfahrungen über Wohnprojekte ausgetauscht werden und vielleicht ergibt es sich, daß mann/frau hier auch Menschen für die Realisierung eines gemeinsamen Wohnprojektes kennenlernt.

Donnerstag, 02.07.2015, 19:00 Uhr | Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Veranstalter: Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Haus der Architektur Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Wohnprojekte-Stammtisch am 11.06.2015

Gemeinschaftliche Wohnformen in Köln stehen im Mittelpunkt des selbstorganisierten Netzwerkes für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen: Baugruppen, Baugemeinschaften, Mehrgenerationenwohnen, Genossenschaften, Co-Housing.

Aus dem Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen heraus hat sich ein Wohnprojekte-Stammtisch gegründet, der sich regelmässig trifft, i.d.R. am ersten Donnerstag im Monat (Im Juni aufgrund des Feiertages am zweiten). Im informellen gemütlichen Rahmen können hier Ideen, Informationen und Erfahrungen über Wohnprojekte ausgetauscht werden und vielleicht ergibt es sich, daß mann/frau hier auch Menschen für die Realisierung eines gemeinsamen Wohnprojektes kennenlernt.

Donnerstag, 11.06.2015, 19:00 Uhr | Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Veranstalter: Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Haus der Architektur Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Wohnprojekte-Stammtisch am 05.03.2015

Gemeinschaftliche Wohnformen in Köln stehen im Mittelpunkt des selbstorganisierten Netzwerkes für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen: Baugruppen, Baugemeinschaften, Mehrgenerationenwohnen, Genossenschaften, Co-Housing.

Aus dem Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen heraus hat sich ein Stammtisch gegründet, der sich regelmässig trifft, i.d.R. am ersten Donnerstag im Monat. Im informellen gemütlichen Rahmen können hier Ideen, Informationen und Erfahrungen über Wohnprojekte ausgetauscht werden und vielleicht ergibt es sich, daß mann/frau hier auch Menschen für die Realisierung eines gemeinsamen Wohnprojektes kennenlernt.

Donnerstag, 05.03.2015, 19:00 Uhr | Café Libresso, Fleischmengergasse 29, 50676 Köln | Veranstalter: Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Haus der Architektur Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Ausblick auf die Aktivitäten 2015

Das Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen wird auch 2015 seine Aktivitäten fortsetzen.

Mit dem 2. Kölner Wohnprojektetag wird es am Samstag, den 14.03.2015 erneut eine ganztägige Veranstaltung geben; das Forum Volkshochschule (im Rautenstrauch-Joest-Museum) und der hdak-Kubus stehen dann zur Verfügung für vielfältigen Informations- und Erfahrungsaustausch.

Die bisherigen, monatlich stattfindenden, offenen Netzwerktreffen werden durch zwei neue Formate ersetzt.

Zum einen soll es 2015 einmal im Quartal einen Themenabend im hdak-Kubus geben, mit Fachvorträgen und -diskussionen zu aktuellen und wichtigen Themen rund um das gemeinschaftliche Bauen und Wohnen. Diese Veranstaltungen finden voraussichtlich statt am 25.02., 29.04., 24.06. und 28.10.2015.

Ohne feste Tagesordnung soll es zudem einmal monatlich einen informellen Wohnprojekte-Stammtisch geben; i.d.R. an jedem ersten Donnerstag im Monat im Café Libresso in der Fleischmengergasse. Die ersten Termine sind 08.01., 05.02. und 05.03.2015.

Da es bei den Terminen noch Änderungen geben kann, informieren Sie sich bitte tagesaktuell auf der Internetseite des Netzwerkes.

Wohnprojekte-Stammtisch am Start!

Aus dem Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen heraus hat sich jetzt ein Stammtisch gegründet, der sich regelmässig am ersten Donnerstag eines jeden Monats um 19:00 Uhr im Café Lichtenberg, Richmodstr. 13 (auf der Empore neben der Theke) treffen wird. Der nächste also im Dezember am 4.12.2014, im Januar dann am 8.1.2015 wegen Neujahr.

Im informellen gemütlichen Rahmen können hier Ideen, Informationen und Erfahrungen über Wohnprojekte ausgetauscht werden und vielleicht ergibt es sich, daß mann/frau hier auch Menschen für die Realisierung eines gemeinsamen Wohnprojektes kennenlernt.

Als mittel- bis langfristiges Ziel könnte der Stammtisch zusammen mit dem Netzwerk mehr Öffentlichkeit für das Thema Wohnprojekte schaffen.

Offenes Netzwerktreffen am Montag, den 24. November 2014

Wir laden herzlich ein zum nächsten offenen Treffen des Netzwerkes für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen am Montag, den 24. November 2014,
19:00 Uhr im Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln

Foto von de Witt 2014-07-24_11-47_0176Unser Schwerpunkt wird an diesem Abend das Thema des selbstbestimmten Lebens im Alter sein und die damit zusammenhängenden Fragen für Wohnprojekte. Wir haben als ReferentInnen gewinnen können Anne Dellgrün (Sozialwissenschaftlerin/ Wohnungswirtin) und Hugo de Wit (Ergotherapeut /Moderator), beide Menschen mit viel Erfahrungen rund um das Thema.

Ihre Vorausschau macht neugierig:

  • „Die Segel setzen für ein Lebenslanges Wohnen Zuhause
  • Es ist viel in Bewegung im Bereich Wohnen. Wohnprojekte sind DIE Alternative für Viele.
  • Offene Nachbarschaften, lebendige Veedel und ein selbstbestimmtes Leben im Alter stehen im Vordergrund.
  • Welche Möglichkeiten bieten sich an, für uns diese Wünsche auch in unserem Wohnprojekt umzusetzen?
  • Wir möchten Ihnen einige Impulse geben an Hand von Umsetzungsbeispielen aus Wohnprojekten.“

Zum Weiterlesen nochmal alle Punkte des Abends:

  1. Wer ist denn heute da? Kurze Überblicksrunde mit der Gelegenheit, neue Interessenten für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen kennen zu lernen.
  2. Referat von Anne Dellgrün und Hugo de Wit
    „Die Segel setzen für ein Lebenslanges Wohnen Zuhause“
  3. Einstieg in die Arbeit der Arbeitsgruppen und Berichte: Stammtisch/ Exkursionen/Film