Konzeptvergabe für ein Baufeld für Baugruppen im Sürther Feld begonnen!

Darauf haben viele gewartet:

Der Rat der Stadt Köln hat in der Ratssitzung vom 22.09.2016 beschlossen, dass und unter welchen Voraussetzungen zukünftig städtische Grundstücke auf Grund eines Konzeptes vergeben werden. Danach bekommt nicht mehr der höchste gebotene Preis den Zuschlag! Auch Projekte, die ein gemeinschaftliches Bauen und Wohnen anstreben, können dabei zum Zuge kommen.

Nun erfolgt auf Basis dieses Ratsbeschlusses die Vergabe für ein Grundstück in Köln Sürth. Die Bewerbungsphase hat begonnen. Alle näheren Informationen sind hier zu finden:

http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/grundstueck-immobilien/verkauf-unbebauter-grundstuecke/suerther-feld-bauabschnitt-3-baufeld-5-baugruppen

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Wir als Netzwerk können mit Fug und Recht behaupten, dass wir sowohl bei der Vorbereitung des Ratsbeschlusses, als auch bei der Ausarbeitung dieser Konzeptvergabe durch das Einbringen von erfahrungsbegründetem Wissen und durch stetiges Nachhaken erfolgreich Einfluss genommen haben, dass und wie gemeinschaftliche Bauprojekte Berücksichtigung finden.

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Geht doch!

Für erste Fragen zur Selbstorganisation von Baugruppen bieten wir gerne Unterstützung an.

Kontakt unter: baugemeinschaften@hda-koeln.de

Projekt sucht Projekt!

Baugemeinschaften für partizipatives Forschungsprojekt gesucht

Das Institut für Partizipatives Gestalten (IPG) führt im Auftrag der vhw Berlin ein Forschungsprojekt zum Thema „Baugemeinschaften als Impulsgeber für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ durch. Es will herausfinden, ob und auf welche Weise Baugemeinschaften zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen, die soziale, partizipative und ökologische Aspekte berücksichtigt.

Dafür sucht das IPG Baugemeinschaften und Projekte, die als Genossenschaft, Verein, Eigentümer*innengemeinschaft, Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder als GmbH organisiert sind und bereits ein Gebäude besitzen. Durch eine Befragung im Frühjahr 2018 will das IPG die Erfahrung vieler Akteur*innen zusammenführen.

Weitere Informationen unter: http://www.partizipativ-gestalten.de/baugemeinschaften-als-impulsgeber-fuer-eine-nachhaltige-stadtentwicklung/

Anmeldung unter: m.hamann@partizipativ-gestalten.de

5. Kölner Wohnprojektetag: Mischen possible!

5. Kölner Wohnprojektetag: Mischen possible!

Mit gemeinschaftlichem Bauen und Wohnen Stadtgesellschaft verändern.

Wenn Sie immer schon einmal praxisnah mehr über gemeinschaftliches Bauen und Wohnen in Köln erfahren wollten, dann könnte das Ihr Tag sein!

Das Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Haus der Architektur Köln (hdak) bringt seit 9 Jahren Baugruppeninteressierte, Wohnprojekte- und Genossenschaftsgründer sowie alle dem gemeinschaftlichen Leben zugeneigten Menschen zusammen, um diesem Thema mehr Schub zu verleihen.

In diesem Jahr laden wir zum 5. Wohnprojektetag ein. Es stellen sich verschiedene Wohnprojekte, die bereits gemeinsam wohnen oder dies planen und noch Mitglieder suchen, mit Infoständen vor. Auch Fachleute, die Unterstützung für Wohnprojekte anbieten, werden vertreten sein.

Ein Begleitprogramm vertieft die Themen und bereichert sie durch Ideen von dort wo schon größere und andere Dinge möglich wurden.

„Mischen possible“ – ist das Motto des diesjährigen Begleitprogramms. Im vorigen Jahr haben wir mit „Größe wagen“ ein Signal für mehr Selbstbewusstsein und überzeugende Synergieeffekte gesetzt, 2018 wollen wir einen der zentralen Aspekte vertiefen: die „richtige“ Mischung.

Ziel soll sein, die Chancen zu erkennen, die gemeinschaftliches Bauen und Wohnen ermöglicht, wenn eine gute Mischung geplant und verwirklicht wird. Eine Mischung in der Typologie der Bauformen, von Wohnen, Arbeiten und Gewerbe, von frei finanzierten, öffentlich geförderten Mietwohnungen und Eigentum, altersgemischt und für alle Lebensformen.

Wir haben dazu im Begleitprogramm ab 12:15 Uhr im VHS-Studienhaus (direkt nebenan) Vor-Denker und Vor-Macher aus Berlin, München und Tübingen eingeladen, uns neue Impulse für Köln zu geben!

Grußwort und Eröffnungsstatement

11:30 Uhr | Brigitte Scholz, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln

Begleitprogramm (Download)

Vorträge im Glashaus des VHS-Studienhauses

12:15 Uhr | Natalie Schaller: Wohnprojekte machen Quartier! Konsortiale Quartiersentwicklung am Beispiel des Prinz-Eugen-Parks in München 

Die Landeshauptstadt München schreibt auf städtischen Entwicklungsflächen Grundstücke für unterschiedliche Einkommens- und Zielgruppen, Akteure, Wohn- und Eigentumsformen aus. 40% der Grundstücke werden an Baugemeinschaften und -genossenschaften vergeben. Am Prinz-Eugen-Park, einem Areal von 30 ha Größe und 1.800 zu realisierenden Wohneinheiten, haben sich alle 21 Bauherren zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um gemeinsam mit der Stadt und zukünftigen Bewohnern die soziale Infrastruktur des Quartier zu entwickeln. Das Referat wird Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Konsortiums und der Rolle der Wohnprojekte für diese Kooperation geben sowie die Potenziale für zukünftige kooperative Quartiersentwicklungen aufzeigen.

Natalie Schaller, Architektin und Geschäftsführerin der „stattbau münchen GmbH“, welche im Auftrag der Stadt die „mitbauzentrale münchen – Beratungsstelle für gemeinschaftsorientiertes Wohnen“ betreibt und die soziale Quartiersentwicklung für das Konsortium Prinz-Eugen-Park koordiniert.

13:30 Uhr | Matthias Gütschow: Beispiele aus dem Süden – schon gemischt

Die Stadt Tübingen begann bereits vor mehr als 25 Jahren, aus ehemaligen Kasernengeländen lebendige, gemischt genutzte Stadtquartiere zu entwickeln. Dazu setzte sie Grundstücksvergabeverfahren zum Festpreis ein. Allein das Bebauungskonzept, vor allem inhaltlich, ist ausschlaggebend für den Zuschlag. Baugemeinschaftsprojekte haben vielfältige Konzepte entwickelt und umgesetzt. Insbesondere Mischnutzungen, im Bereich der sozialen Integration aber auch mit gewerblichen Einheiten, sind dabei sehr wichtige Bestandteile. Die Vergabeverfahren wurden kontinuierlich weiter entwickelt und auch von anderen Kommunen modifiziert aufgenommen.

Matthias Gütschow, Architekt, realisiert seit fast 20 Jahren Baugemeinschaftsprojekte in Tübinger Quartieren. Inzwischen berät er Kommunen bei Etablierung von Baugemeinschaften und der Umsetzung von Konzeptvergaben.

14:45 Uhr | Ulf Heitmann: Mieter machen Stadt

Im Januar 2000 wurde die „Bremer Höhe eG“ als Ergebnis der erfolgreichen, massiven Gegenwehr von MieterInnen, gegen den Verkauf einer städtischen Wohnanlage mit 520 Wohneinheiten an einen Investor gegründet. Vom Prenzlauer Berg ausgehend, fand sie ab 2003 die Kraft zur Integration weiterer Wohnanlagen und Einzelhäuser, aber auch einer Wagenburg, eines Jugend- und Kulturzentrums, eines Bürohauses und eines Dorfes in Brandenburg. Vom Leben der 700 Mitglieder mit vielfältiger ethnischer Herkunft und aus allen sozialen Schichten gibt es viel zu berichten.

Ulf Heitmann, Vorstand der Genossenschaft Bremer Höhe eG, Berlin.

Samstag, 10.03.2018, 11:00 – 17:00 Uhr | Forum Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln, ÖPNV: Neumarkt | Veranstalter: Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Haus der Architektur Köln in Zusammenarbeit mit der VHS Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

und hier nochmal die Liste der teilnehmenden Projekte und sonstigen Stände! (Teilnehmerliste Wohnprojektetag 2018 in Köln)

Praxisleitfaden für Wohnprojekte

Das Thema alternative Wohnformen spielt eine immer größere Rolle in der nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung. Akteure aus Baugemeinschaften und ihr Einsatz für vitale Stadtquartiere finden zunehmend institutionelle Anerkennung. Gepaart mit der Notwendigkeit zu weitreichenden Transformationen in der Stadtentwicklung erhält das Thema Baugemeinschaften gerade hohe Beachtung.

Björn Dannenberg, Stadt- und Regionalplaner am IPG, hat in seinem Studium schon im Sommer 2012 gemeinsam mit weiteren Studierenden das Projekt „Gemeinschaftliches Wohnen“ belegt. Intention dieses Projekts ist es gewesen, unterschiedliche Gemeinschaftsprojekte kennenzulernen und Experteninterviews mit Initiator*innen und Mitglieder*innen gemeinschaftlicher Wohnprojekte, mit Architekt*innen, Projektsteuer*innen und Berater*innen zu führen, welche sich die Förderung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten zum Beruf gemacht haben. Schnell wurde klar, dass das Ergebnis am Ende des Projekts ein Praxisleitfaden sein musste. Mit der einfachen Begründung: Es gab bis dahin keinen.

Der Praxisleitfaden wird seitdem bundesweit weitergereicht. So erreichte uns neulich z.B. eine Nachricht aus Südhessen, wo der Praxisleitfaden im Bereich Wohnungswesen allen Interessierten zur Verfügung gestellt wird. Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden.

Broschüre: Gemeinschaftliches Wohnen. Neue Modelle für die Stadt.

Broschüre des Hauses der Architektur Köln, 12 Seiten, Redaktionsstand 2010.

Aus dem Inhalt:

  • Gemeinschaftliches Wohnen. Neue Modelle für die Stadt.
  • Wohnen in Nachbarschaften als neues Marktsegment
  • Was ist für die Architekten und Investoren zu beachten?
  • Neue Perspektiven für das Leben im Alter eröffnen.
  • Wie müssen die Grundstücke oder Bestandsobjekte aussehen?
  • Gemeinschaftliches Wohnen im Eigentum – mit Bauträger realisiert.
  • Ausblick: Auch Frauen-Wohnen hat Zukunft.
  • Was ist das hdak.Netzwerk.Baugemeinschaften?

Als 12-seitige Broschüre erstmals im November 2009 erschienen. Redaktion: Angelika Simbriger, Regina Stottrop. Restexemplare sind auf Anfrage erhältlich. Die Broschüre gibt es mit Redaktionsstand Februar 2010 auch als PDF-Datei mit ca. 14 MB Dateigröße.

PDF-Version der Broschüre “Gemeinschaftliches Wohnen”

Baugemeinschaften als urbaner Baustein. Was wir aus Süddeutschland lernen können.

Natalie Schaller, Architektin und Sprecherin des „Forum für Baugemeinschaften e.V.“ in München hat am 22.09.2010 die Vorschläge zur Vergabepraxis von Grundstücken an Baugemeinschaften vorgestellt, die das Forum für Baugemeinschaften für die Stadt München entwickelt hat. In die Vorschläge sind sowohl ihre persönlichen Erfahrungen als Mitglied einer Baugemeinschaft als auch die ihrer Tätigkeit als Architektin und Baubetreuuerin von Baugruppen in verschiedenen deutschen Städten (u.a.  in Freiburg, München und Köln) eingeflossen.

Die Präsentationsfolien dieser Veranstaltung bieten wir hier als PDF-Datei zum Download an:

100922_Baugemeinschaften-als-urbaner-Baustein

24.03.2011 Offenes Netzwerktreffen

Krankheitsbedingt muss das Netzwerktreffen leider entfallen. Der Termin des nächsten Netzwerktreffens wird noch bekannt gegeben; wir bitten um Verständnis.

Donnerstag, 24.03.2011 | 19:00 Uhr | hdak-Kubus, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Eintritt frei | Anmeldung nicht erforderlich | Eine Veranstaltung des Hauses der Architektur Köln |

20.01.2011 Offenes Netzwerktreffen

Wir laden ein zum Offenen Werkstattgespräch ins Haus der Architektur. Willkommen sind alle Teilnehmer des Netzwerkes und alle Interessierten.

Donnerstag, 20.01.2011 | 19:00 Uhr | hdak-Kubus, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Eintritt frei | Anmeldung nicht erforderlich | Eine Veranstaltung des Hauses der Architektur Köln